10-OH-HHC war bis Ende 2025 eines der gefragtesten neuen Cannabinoide in Deutschland. Das hat sich geändert. Seit dem 2. Dezember 2025 ist 10-OH-HHC in Deutschland verboten. Dieser Artikel erklärt, was 10-OH-HHC chemisch ist, was das Verbot konkret bedeutet und welche Stoffe weiterhin verkehrsfähig sind.
Was ist 10-OH-HHC?
10-OH-HHC steht für 10-Hydroxy-Hexahydrocannabinol, ein halbsynthetisches Cannabinoid, das durch chemische Oxidation aus HHC gewonnen wird. An einer bestimmten Position des Moleküls wird dabei eine Hydroxy-Gruppe eingefügt.
10-OH-HHC ist kein Naturstoff. Es wird nicht direkt in der Cannabispflanze gefunden, sondern im Labor aus HHC synthetisiert. Genau diese Ableitung von einer bereits erfassten Struktur war letztlich der Grund für das Verbot.
Was die Forschung hergibt
Klinische Langzeitstudien zu 10-OH-HHC lagen zum Zeitpunkt des Verbots nicht vor. Wir machen deshalb keine Angaben zur Wirkung und geben auch keine früheren Erfahrungsberichte als Tatsachen wieder.
Die Verbindung fiel aufgrund ihrer halbsynthetischen Struktur und ihrer Einordnung in die Klasse der hydroxylierten HHC-Derivate unter die 6. Verordnung zur Änderung der NpSG-Anlage.
10-OH-HHC, HHC und HHZ im Vergleich
Wie sich die heute erhältlichen Linien HHZ, H2 und H3 unterscheiden, erklärt der Artikel HHZ, H2 oder H3 im Vergleich. Hier die Kurzübersicht zu den verbotenen Stoffen:
| Eigenschaft | HHC | 10-OH-HHC | HHZ |
|---|---|---|---|
| Syntheseweg | Halbsynthetisch (THC-Hydrierung) | Halbsynthetisch (HHC-Oxidation) | Halbsynthetisch |
| Strukturklasse | Hydriertes THC-Derivat | Hydroxyliertes HHC-Derivat | Halbsynthetisches Cannabinoid |
| Rechtslage in DE (Stand August 2026) | ❌ Verboten seit Juni 2024 (NpSG) | ❌ Verboten seit 02.12.2025 (NpSG) | ✅ Nicht namentlich im NpSG gelistet |
| Im Sortiment | Nein | Nein | Ja |
Das Verbot ab 02.12.2025: was gilt jetzt?
Mit Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 1. Dezember 2025 und Inkrafttreten am 2. Dezember 2025 wurde die 6. Verordnung zur Änderung der NpSG-Anlage wirksam. Darin wurde eine neue Gruppe aufgenommen: alle Verbindungen, die von 6H-Benzo(c)chromen-1-ol (Dibenzo[b,d]pyran-Struktur) abgeleitet sind.
10-OH-HHC fällt exakt in diese Gruppe. Damit ist es nach dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) verboten. Es war das zweite große Cannabinoid-Verbot nach HHC, das seit Juni 2024 gilt. Was das HHC Verbot im Einzelnen umfasst und was für Altgeräte gilt, liest du im Artikel HHC Verbot: was jetzt für HHC Vapes gilt und auf der Seite HHC-Verbot: was jetzt gilt.
Was bedeutet das konkret?
Für Endkunden: Erwerb und Besitz von 10-OH-HHC sind nicht mehr zulässig. Das NpSG stellt den bloßen Besitz zum Eigengebrauch nicht als eigenständige Straftat unter Strafe. Behörden dürfen die Substanz jedoch beschlagnahmen und vernichten.
Für Händler: Handel, Verkauf, Herstellung, Abgabe, Vorrätighalten zum Verkauf und Import sind seit dem 2. Dezember 2025 strafbar. Auch Altbestände, die vor dem Verbot legal beschafft wurden, dürfen nicht mehr verkauft werden.
Alle entsprechenden Produkte wurden aus unserem Sortiment entfernt. Diese Angaben sind eine Einordnung, keine Rechtsberatung.
Den aktuellen Überblick über alle legalen und verbotenen Cannabinoide findest du im Artikel Cannabinoide 2026 legal in Deutschland.
Ist 10-OH-HHC im Drogentest nachweisbar?
Ja. Standard-Schnelltests sind primär auf THC-Metaboliten (THC-COOH) ausgelegt. Da 10-OH-HHC strukturelle Ähnlichkeiten zu THC aufweist, sind Kreuzreaktionen möglich.
In Labortests (GC-MS und LC-MS), die bei Polizei oder im Arbeitsrecht eingesetzt werden, kann 10-OH-HHC als eigener Stoff oder als HHC-Metabolit detektiert werden.
Welche Cannabinoide weiterhin verkehrsfähig sind
Das Verbot bedeutet nicht das Ende legaler Cannabinoide. Folgende Stoffe sind von der 6. NpSG-Verordnung nach aktuellem Stand nicht erfasst:
- HHZ, im Sortiment als HHZ Vape Pen
- H3BTA, im Sortiment als 4Blockz H3BTA
- DNT-9, im Sortiment als DNT-9 Vapes
- H4CBD, im Sortiment als H4CBD Produkte
Maßgeblich bleibt in jedem Fall der Laborbericht der Charge. Unser komplettes Vape-Sortiment zeigt dir alle aktuell geführten Produkte, laborgeprüft und mit Versand aus Deutschland; eine Auswahl der Ersatzprodukte stellt die Seite HHC-Alternativen vor.
Häufige Fragen zu 10-OH-HHC
Ist 10-OH-HHC in Deutschland verboten?
Ja. Seit dem 2. Dezember 2025 ist 10-OH-HHC nach dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz verboten. Es fällt unter die 6. Verordnung zur Änderung der NpSG-Anlage, die Cannabinoide auf Basis des Dibenzo[b,d]pyran-Grundgerüsts erfasst.
Bin ich strafbar, wenn ich 10-OH-HHC besitze?
Das NpSG stellt den Besitz zum Eigengebrauch nicht als eigenständige Straftat unter Strafe. Behörden dürfen die Substanz jedoch beschlagnahmen und vernichten. Handel, Verkauf und Weitergabe sind ausdrücklich strafbar.
Welche Cannabinoide sind noch legal?
HHZ, H3BTA, DNT-9 und H4CBD sind nach aktuellem Stand nicht von der Verordnung erfasst. Die Rechtslage ändert sich regelmäßig, den Stand hält unsere Übersicht zu Cannabinoiden fest.
Was ist der Unterschied zwischen 10-OH-HHC und THCP?
THCP wurde 2024 gemeinsam mit HHC über das NpSG verboten. 10-OH-HHC folgte im Dezember 2025 über dieselbe Rechtsgrundlage. Beide sind in Deutschland nicht mehr legal erhältlich.
Fazit
10-OH-HHC ist seit dem 2. Dezember 2025 in Deutschland nach dem NpSG verboten und aus unserem Sortiment entfernt. Wer weiterhin verkehrsfähige Cannabinoide sucht, findet bei uns HHZ, H3BTA und DNT-9, jeweils mit Laborbericht der Charge und Abgabe ausschließlich ab 18 Jahren.
Den aktuellen Stand und das vollständige Vape-Sortiment findest du jederzeit hier im Shop.

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